Der etwas andere Weihnachtsmarkt im Palais Lobkowitz, Österr. Theatermuseum,
bei der Albertina, Lobkowitzplatz 2 – 1010 Wien




Papiertheater - Ein familiärer Zauber:

Bei einem Papiertheater ist-nomen est omen-fast alles aus Papier. Enstanden ist das Papiertheater Ende des 18. Jahrhunderts, als Verlage begannen, Zeichner in Theateraufführungen zu schicken, um Bühnenbilder und Kostüme zu zeichnen. Die Zeichnungen wurden mittels Stahlstich oder Steindruck vervielfältigt und als "Mandlbögen" verkauft. Das Publikum baute sich zu Hause kleine Theater und konnte so große Theaterstücke auf kleiner Bühne und viele Märchenstücke nachspielen.

Kurzfassungen der Textbücher stellten die Grundlage für Dialoge dar, Klavierauszüge waren zu Hause verfügbar. So stand einem vergnüglichen Theaterabend in den eigenen vier Wänden nichts im Wege.

Die Beleuchtung wurde mit Kerzen vorgenommen. Im Sinne der Sicherheit und einer vollen Ausnutzung der Theatereffekte wird heute beim Papiertheater das elektrische Licht verwendet, was der Romantik jedoch keinen Abbruch tut.

Noch heute gibt es Nachdrucke dieser Bühnen- und Figurenbögen zu kaufen, da und dort gibt es auch Aufführungen, besonders in Deutschland, Dänemark, England, Frankreich und nun auch in Österreich.

Wir haben diese Darstellungsform aufgegriffen und begonnen ein kleines Repertoire aufzubauen, das wird dann und wann zum Besten geben. Sollten Sie an weiteren Aufführungen interessiert sein, bitten wir Sie uns Ihre Anschrift bekanntzugeben.

Lassen Sie sich vom Wiener Papiertheater in die Welt der Phantasie entführen!


Wiener Papiertheater
Kamilla+Gert Strauss
Tel: 01/ 402 13 22
Email: arch.strauss@aon.at